Wasser, Mittel zum Leben – Globalisierung kritisch betrachtet

tom.koenigs-300Tom Koenigs, Bundes¬≠tags¬≠ab¬≠ge¬≠ord¬≠net¬≠er und Vorsitzender des Aus¬≠schusses f√ľr
Menschenrechte und Humanit√§re Hilfe im Deutschen Bundestag sowie Direktkandidat f√ľr den Wahlkreis Gie√üen/ Vogelsberg kommt im Rahmen des Bundes¬≠tags¬≠wahl¬≠kampfes nach Fernwald die Ratssch√§nke.

Wasser ist zum Waschen da….

‚Ķ und noch zu vielem mehr, das erkannte schon im Jahre 1956 Hans Hee, der Urheber dieses Liedchens, das als Kinderlied vielen noch in Erinnerung sein d√ľrfte. Es dient zum Z√§hneputzen, man ben√∂tigt es f√ľr die Wassersp√ľlung, das liebe Vieh braucht es und die Feuerwehr sowieso.

Wir hier, die wir einfach nur den Hahn aufdrehen, sp√ľren erst dann, wie sehr wir es brauchen, wenn es einmal kurzzeitig abgestellt wird. Wir k√∂nnen uns nicht vorstellen, ohne unser t√§glich Wasser zu sein.

Was aber, wenn gar kein Wasser flie√üt? Oder wenn es verschmutzt oder gar verseucht w√§re? Oder wenn wir kilometerweit zum n√§chsten Brunnen ¬†laufen m√ľssten?

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Sauberes Trinkwasser jedoch ist eine knappe und ungleich verteilte Ressource. Noch immer m√ľssen fast 800 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser und mehr als 2,5 Milliarden ohne sanit√§re Anlagen auskommen. Mehr als 40 Prozent der unterversorgten Menschen leben in Subsahara-Afrika. Besonders dramatisch ist die Lage in l√§ndlichen Gebieten. Dort haben 97 Prozent der Familien keinen Wasseranschluss, jeder Siebte trinkt aus Fl√ľssen, Seen oder T√ľmpeln.

Sauberes Wasser wird zus√§tzlich durch ‚ÄěLandgrabbing‚Äú verknappt, indem gro√üe Agrarfl√§chen meist von ausl√§ndischen und transnationalen Unternehmen zur Herstellung von bew√§sserten Exportprodukten genutzt werden. Im Vordergrund stehen dabei meist die Gewinne einzelner und nicht das Wohl vieler.

Wie kann der Zugang zu sauberem Trinkwasser international durchgesetzt werden? Was bedeutet in diesem Kontext das 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen offiziell anerkannte ‚ÄěMenschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanit√§rversorgung‚Äú? Wie kann das Landgrabbing, das auch in Europa stattfindet, aufgehalten werden?

Dar√ľber wollen wir am Donnerstag, 12. September um 19:30 Uhr mit MdB Tom Koenigs sprechen. Christian-Otto-180Ebenfalls anwesend sein und das Thema ‚ÄěWasserversorgung‚Äú auf die kommunale Ebene herunterbrechen wird Christian Otto, unser Land¬≠tags¬≠kandidat f√ľr unseren Wahlkreis.

Wir treffen uns im Nebenzimmer der Ratsschänke in Fernwald-Steinbach.

Beginn der Veranstaltung, zu der wir herzlich einladen, ist am 12. September 2013 um 19:30 Uhr.

Antrag an die Gemeindeverrtetung zum Einstieg in die e-Mobilität

Antrag: Einstieg in die e-Mobilität

Sehr geehrter Herr Dr. Horn,
f√ľr die Sitzung der Gemeindevertretung am 27. August 2013 bitten wir Sie, nachstehenden Antrag unserer Fraktionen in die Tagesordnung aufzunehmen:

Die Gemeindevertretung möge beschließen:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu pr√ľfen, wie bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen mit Elektromotor betriebene Fahrzeuge bei technischer Eignung bevorzugt werden k√∂nnen.

Bei dieser Pr√ľfung sollen neben technischen Gesichtspunkten (z.B. das Aufladen von e-Mobilen, Verwendung von vorhandenem Solarstrom aus dem Solarpark Albach oder von gemeindeeigenen D√§chern) auch √∂komische Rahmenbedingungen ber√ľcksichtigt werden. Ferner soll der Einsatz von Pedelecs (e-Bikes) gepr√ľft werden.

Begr√ľndung:
Das Angebot an e-Mobilen wird immer umfangreicher. Die Reichweite von rund 100 km (Akkuleistung) pr√§destiniert diese Fahrzeuge insbesondere f√ľr den Kurzstreckeneinsatz wie er im kommunalen Bereich die Regel ist.
Die Wohnbau Gießen (Gebäudeunterhaltung) stattet zum Beispiel seit Jahren ihren Fuhrpark mit Elektrofahrzeugen aus. Diese erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind in der Regel die ersten Fahrzeuge, die morgens den Hof verlassen.
Die Betriebskosten dieser Fahrzeuge sind extrem gering, Reparaturen fallen so gut wie keine an.
Gerade im Botendienst und bei Kontrollfahrten ist ein emissionsfreies Fahrzeug zeitgemäß.

Dass e-Mobile gerade im Nahbereich weitaus umweltfreundlicher und ressourcenschonender sind als herk√∂mmliche Fahrzeuge, ist unbestritten. Anderseits gibt es immer wieder Vorbehalte, wegen der praktischen Nutzbarkeit von Elektrofahrzeugen, wenn zum Beispiel auf eine noch fehlende Infrastruktur hingewiesen wird. Die Gemeinde sollte hier einen ersten Schritt gehen und pr√ľfen, was f√ľr die Gemeinde sinnvoll machbar ist, auch unter Ber√ľcksichtigung einer Vorbildfunktion der Gemeinde Fernwald.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Gerd Espanion                                                                Sylvia Voigt
Fraktionsvorsitzender (SPD)                                          Fraktionsvorsitzende (GRÜNE)

Fragen an den B√ľrger­meister

Zur Fragestunde der Sitzung der Gemeindevertretung am 27. August 2013 m√∂chte die Fraktion B√ľndnis 90/ Die Gr√ľnen folgende Fragen vom B√ľrgermeister beantwortet haben:
1. Frage: Im Oktober vergangenen Jahres hat die Gemeindevertretung den Gemeindevorstand beauftragt, einen Masterplan f√ľr die Ausweisung oder Erweiterung von Bau- und Gewerbegebieten in der Gemeinde Fernwald zu erarbeiten sowie ein Konzept f√ľr die Vitalisierung der Ortskerne vorzulegen.
Wir w√ľrden gerne nach dem Status fragen, was ist bisher erarbeitet worden? Bitte m√ľndliche Beantwortung.

2. Frage: Wir haben Fragen zum aktuellen Stand der U3-Betreuung in der Gemeinde.
Wie viele Anfragen hat die Gemeinde in diesem Jahr erhalten und wie lang ist derzeit noch die Warteliste?

3. Frage: Wir haben Fragen zum Haushaltsvollzug 2011, 2012 und 2013.
Unserer Kenntnis nach besch√§ftigt der Gemeindevorstand gelegentlich oder regelm√§√üige externe Planungsb√ľros mit Aufgaben, Planungsaufgaben, aber auch mit der Vorbereitung von Vergabeentscheidungen, die grunds√§tzlich zu den Kernaufgaben der Gemeindeverwaltung als kompetenter Auftraggeber geh√∂ren, zu denen sie selbst aber keine Fachkr√§fte vorh√§lt. Es sei ausdr√ľcklich gesagt, dass wir dieses Vorgehen hier nicht kritisieren wollen. Uns geht es um den Umfang dieser Besch√§ftigungen. Unsere Frage, f√ľr die wir um eine schriftliche Antwort bitten, lautet:
Welche Unternehmen hat die Gemeinde mit Planungs- und Vergabeaufgaben wie oben beschrieben beauftragt, auf welchen Kostenstellen finden sich die dazugehörigen Kosten verbucht und wie hoch waren diese?

Antrag an die Gemeinde­ver­tretung zur e-Mobilit√§t

√Ėko-Mobilit√§tZum Thema e-Mo¬≠bi¬≠li¬≠t√§t wird oft die ge¬≠rin¬≠ge Reich¬≠weite ins Feld gef√ľhrt, die l√§ngere Fahrten von 300 km und mehr problematisch er¬≠schei¬≠nen lassen. ¬†F√ľr viele Ein¬≠satz¬≠be¬≠reiche ist die Be¬≠darfs¬≠situ¬≠ation eine andere. Die Gie√üener Wohn¬≠bau GmbH beispiels¬≠weise nutzt kon¬≠se¬≠quent e-Mobile (Elektro¬≠au¬≠tos) f√ľr Kurier-und Boten¬≠dienste.

Wir wollen, dass auch in Fernwald ausgelotet wird, wo und wie e-Mobilit√§t erfolgreich eingesetzt werden kann. Dazu haben wir gemeinsam mit der SPD-Fraktion einen Antrag f√ľr die n√§chste Sitzung der Gemeindevertretung am 27. August vorbereitet und eingebracht:

Antrag: Einstieg in die  e-Mobilität

Sehr geehrter Herr Dr. Horn,
f√ľr die Sitzung der Gemeindevertretung am 27. August 2013¬† bitten wir Sie, nachstehenden ¬†Antrag unserer Fraktionen in die Tagesordnung aufzunehmen:

 Die Gemeindevertretung möge beschließen:

Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu pr√ľfen, wie bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen mit Elektromotor betriebene Fahrzeuge bei technischer Eignung bevorzugt werden k√∂nnen.
Bei dieser Pr√ľfung sollen neben technischen Gesichtspunkten (z.B. das Aufladen von e-Mobilen, Verwendung von vorhandenem Solarstrom aus dem Solarpark Albach oder von gemeindeeigenen D√§chern) auch √∂komische Rahmenbedingungen ber√ľcksichtigt werden. Ferner soll der Einsatz von Pedelecs (e-Bikes) gepr√ľft werden.

Begr√ľndung:

Das Angebot an e-Mobilen wird immer umfangreicher. Die Reichweite von rund 100 km (Akkuleistung) pr√§destiniert diese Fahrzeuge insbesondere f√ľr den Kurzstreckeneinsatz wie er im kommunalen Bereich die Regel ist.
Die Wohnbau Gießen (Gebäudeunterhaltung) stattet zum Beispiel seit Jahren ihren Fuhrpark mit Elektrofahrzeugen aus. Diese erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind in der Regel die ersten Fahrzeuge, die morgens den Hof verlassen.
Die Betriebskosten dieser Fahrzeuge sind extrem gering, Reparaturen fallen so gut wie keine an.
Gerade im Botendienst und bei Kontrollfahrten ist ein emissionsfreies Fahrzeug zeitgemäß.
Dass e-Mobile gerade im Nahbereich weitaus umweltfreundlicher und ressourcenschonender sind als herk√∂mmliche Fahrzeuge, ist unbestritten.¬† Anderseits gibt es immer wieder Vorbehalte, wegen der praktischen Nutzbarkeit von Elektrofahrzeugen, wenn zum Beispiel auf eine noch fehlende Infrastruktur hingewiesen wird. Die Gemeinde sollte hier einen ersten Schritt gehen und pr√ľfen, was f√ľr die Gemeinde sinnvoll machbar ist, auch unter Ber√ľcksichtigung einer Vorbildfunktion der Gemeinde Fernwald.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Gerd Espanion                                                                 Sylvia Voigt

Fraktionsvorsitzender                                                  Fraktionsvorsitzende

 

Ein Politiker „zum Anfassen“: Tarek Al-Wazir in Fernwald

Tarek Al-Wazir im Gespr√§ch mit Gie√üens B√ľrgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und den beiden Giessener Direktkandidaten f√ľr die Landtagswahl, Alex Wright und Christian Otto

Tarek Al-Wazir im Gespr√§ch mit Gie√üens B√ľrgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und den beiden Giessener Direktkandidaten f√ľr die Landtagswahl, Alex Wright und Christian Otto

Am Samstag, 17. August, war Tarek Al-Wazir, Fraktionsvorsitzender der Gr√ľnen im Hessischen Landtag und Vorsitzender des Landesverbandes von B√úNDNIS 90/DIE GR√úNEN in Giessen und Umgebung unterwegs. Auf seinem Besuchsprogramm standen unter anderem die ehemalige Milit√§r-M√ľlldeponie Hohe Warte und die dort lebenden Przewalskipferde. Hier konnte er sich von der gelungenen Umwidmung einer ehemaligen Milit√§rdeponie √ľberzeugen.

Zaungäste

Zaungäste

Ein weiteres Beispiel f√ľr eine solche Umwidmung besuchten wir dann alle gemeinsam: Den Solarpark in Albach, ehemalige Erddeponie und davor Atomwaffenlager der Nato. Ein Zeitzeuge erinnerte an die Geschichte des Atomwaffenlagers zu Zeiten des kalten Krieges. Danach erhielten wir eine ausf√ľhrliche F√ľhrung durch den Vorstand der Sonnenland-Genossenschaft. Uwe K√ľhn berichtete √ľber die Geschichte und Philosophie der Sonnenland e.G., die als Genossenschaft das Prinzip der B√ľrgerbeteiligung in Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeidnen umsetzt. Die Sonnenland ist oft der gr√∂√üte private Anteilseigner. Franz Borgmann, der auch der Gesch√§ftsf√ľhrer des Albacher Solarparks ist, erl√§uterte die kurze und erfolgreiche Geschichte des Solarpaks, der seit Anfang Mai Solarstrom ins Netz liefert, und der am 8. Juni offiziell er√∂ffnet wurde.

Die Vorst√§nde Franz Borgman und Uwe K√ľhn erl√§utern das regionale Prinzip der Sonnenland e.G.

Die Vorst√§nde Franz Borgman und Uwe K√ľhn erl√§utern das regionale Prinzip der Sonnenland e.G.

Tarek Al Wazir, Franz Borgmann (Sonnenland e.G)

Franz Borgmann berichtet √ľber die kurze Geschichte der Errichtung des Solarparks

Mit Tarek Al-Wazir im Solarpark in AlbachDer R√ľckweg schlie√ülich f√ľhrte uns entlang der L3129 zur Autobahnunterf√ľhrung, wo Mitglieder der BI L√§rm die Gelegenheit zum Gespr√§ch mit Tarek wahrnahmen.

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Vertreter der B√ľrgerinitiative gegen den L√§rm der A5 im Gespr√§ch mit Tarek Al-Wazir

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… und zusammen mit Tarek Al-Wazir an der L√§rmschutzwand an der A5

Schlu√üpunkt des Besuchs war dann der Rewe-Markt in der Oppenr√∂der Stra√üe. Hier erkl√§rten wir, dass auf H√∂he des Rewe-Marktes an der L3129 noch Tempo 100 gefahren werden darf. O-Ton Tarek Al-Wazir: „Was???!!!!! Aber hier ist doch schon Ort!!!!“
Dies sieht leider der derzeitige hessische Verkehrsminister anders, wie wir wissen…..

Es geht weiter mit dem Ausbau des Lärmschutzes an der A5!

A5-L√§rm03-hell-600Die Hartn√§ckigkeit der B√ľrgerinitiative gegen den L√§rm der Autobahn A5 hat sich gelohnt. Heute hat der Bauausschuss der Gemeinde Fernwald einstimmig beschlossen, den Sperrvermerk aufzuheben und auf der Br√ľcke √ľber die L3129 die fehlenden L√ľckenschl√ľsse zur Albacher Seite hin zu errichten. Im November kann die Ma√ünahme fertig sein, so der B√ľrgermeister.

Scannen0003Die Querelen der letzten Wochen waren vergessen und man war sich einig Рfast. Die Freien Wähler machten deutlich, dass aus ihrer Sicht die Gemeinde Fernwald nun genug getan habe.

Wir Gr√ľne sehen das nicht so. Zwar wird sich manches bessern, wenn in Wiesbaden der f√§llige Wechsel vollzogen sein wird und die A5 in der Gemarkung Fernwald wieder ein Tempolimit erh√§lt. Zu kl√§ren wird aber sein, wie man die B√ľrgerInnen in Steinbach noch besser vor dem L√§rm sch√ľtzen kann. Auch auf Steinbacher Seite sind noch L√ľcken zu schlie√üen. ¬†Und ¬†die Situation um den Wiesgarten und die Bergstra√üe herum kann so auf Dauer nicht bestehen bleiben.

Ein Politiker „zum Anfassen“: Tarek Al-Wazir kommt nach Fernwald!

Tarek-600bAm Samstag, 17. August, wird Tarek Al-Wazir Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Landesverbandes von B√úNDNIS 90/DIE GR√úNEN sowie der Gr√ľne Sprecher f√ľr Medienpolitik in Giessen und Umgebung unterwegs sein.
Zu uns nach Fernwald kommt er von 15 bis 17 Uhr. Wir treffen uns um 15:00 Uhr in Fernwald-Albach, Licher Strasse unterhalb des Friedhof und wandern sodann zur PV-Anlage Albach. Dort werden wir eine F√ľhrung durch die Sonnenland eG erhalten.

Zur√ľck geht es entlang der L3129 Richtung Steinbach, um die L√§rmproblematik in Fernwald aufzuzeigen.

Eine schöne Gelegenheit, Tarek Al-Wazir persönlich kennen zu lernen und ihn das zu fragen, was Sie schon immer von ihm wissen wollten. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie!

Gr√ľnes Kinderfest

DIGITAL CAMERAViel Spa√ü hatte der Nachwuchs beim ersten Kindersommerfest des Gr√ľnen Ortsverbands Fernwald. Der Kleintierpark in Steinbach bot die ideale Umgebung daf√ľr. Seit Jahren von Kurt Becker und dem Kleintierzuchtverein gehegt und gepflegt hatte die Gemeinde 2011 das Gel√§nde von der evangelischen Kirche¬† erworben, um dieses Kleinod langfristig f√ľr¬† Fernwald zu sichern.Den BesucherInnen wurde wurde ein umfang- und abwechslungsreiches Programm geboten. Neben klassischen Kinderangeboten wie Sackh√ľpfen oder Eierlauf (mit Kartoffeln) prangte eine H√ľpfburg auf dem Gel√§nde.

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Dorothea Slencek liest von der Hummel Hilda

 

Die Kinderbuchautorin Dorothea Slencek las aus ihrem Buch „Die Hummel Hilda … und weitere Erz√§hlungen“ und trug selbst getextete Lieder vor. Bei der Hummel Hilda oder dem Vogel Phillip hatten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen ihre Freude.

 

Eine besondere Attraktion war das Kinderschminken, das von Mitgliedern der Johanniter Gießen beigesteuert wurde. So mancher Erwachsene wurde mit einer Sonnenblume auf der Wange gesichtet.

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Julia Haitsch tanzt Zumba mit den Kindern

Die Hundestaffel der Johanniter l√∂ste mit ihren K√ľnsten Begeisterung aus. Die Hunde zeigten, wie man verloren gegangene Menschen aufsp√ľrt oder auch Hunde √ľber eine Leiter klettern kann. Sportlich ging es beim Zumba-Tanzkurs f√ľr Kinder zu. Julia Haitsch vom TSG Blau-Gold Gie√üen brachte den Kindern die erste Schritte dazu bei.
Martin Tasci-Lempe, bei dem ein Gro√üteil der Organisation lag, betonte, dass der Spass f√ľr die Kinder im Vordergrund stehen sollte und nicht politische Diskussionen oder Wahlkampfget√∂se. „Davon werden wir ohnehin noch genug bekommen“,sagte Martin. Die Unterst√ľtzung einiger Kreisgr√ľner war gleichwohl hochwillkommen. Die Gr√ľnen Direktkandidaten f√ľr den Wiesbadener Landtag Christian Otto (Wahlkreis Stadt Gie√üen) und Alexander Wright (Landkreis Gie√üen) boten Wikinger Schach und Sackh√ľpfen an. Auch die Gie√üener B√ľrgermeisterin Gerda Weigel-Greilich war zu einem Plausch vorbeigekommen.

Neben leckeren Salaten und Bratwurst oder Steck vom Grill gab es Kuchen und nat√ľrlich gut gek√ľhlte Getr√§nke.

Insgesamt hat die Veranstaltung Kindern und Erwachsenen viel Vergn√ľgen bereitet.
„Dies war unser erstes Gr√ľnes Kindersommerfest ‚Äď im n√§chsten Jahr wird es eine Neuauflage geben“, so das Fazit von Martin Tasci-Lempe.

Weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich im Artikel Bilder vom Gr√ľnen Kinderfest.

Bilder zum Artikel Ferienspiele mit Schmetterlingen

Hier finden sich Bilder zum Artikel Ferienspiele mit Schmetterlingen.

Ferienspiele mit Schmetterlingen

Schmetterling

Zur Ferienspiel-Veranstaltung ‚ÄěWir bestimmen Schmetterlinge‚Äú der Gemeinde Fernwald begr√ľ√üte Jugend¬≠pfleger J√ľrgen K√ľhr insgesamt f√ľnfzehn Kinder sowie die Betreuer¬≠Innen von B√ľndnis 90/Die GR√úNEN.

Wir zogen mit vier Keschern und √ľber ein Dutzend Marmelade-Gl√§sern und mitgebrachten Profi-Beh√§ltnissen aus, um die Schmetterlingsgemeinschaft auf dem Lutherberg in Steinbach n√§her kennenzulernen und zu bestimmen.

Die Schmetterlingsexkursion fand bei sonnigem und windigem Wetter statt. Die mannigfaltige Pflanzen- und Bl√ľtenvielfalt auf dem Lutherberg war beispielhaft. Anders als im vergangenen Jahr waren viele Wiesen und Weiden eingez√§unt und mit Ziegen als Weidetieren beweidet worden. Wir sind auf noch unbewirtschaftete, bl√ľtenreiche Fl√§chen in der N√§he ausgewichen. Dazu bot sich das Streuobstgebiet von Steinbach an, das seit 1996 zum Gesch√ľtzten Landschaftsbestandteil gekr√∂nt wurde ‚Äď und au√üerdem windgesch√ľtzt lag.

IMG_3315-bflyDie Kinder erwiesen wiederum viel Geschick beim Schmetterlingsfang. Bestens aus¬≠ger√ľst¬≠et fingen sie die Schmetterlinge von ihren Saug¬≠pflan¬≠zen ab und bargen sie im Glas. Manche legten noch eine Nektar¬≠pflan¬≠ze mit ins Glas, so dass die Schmet¬≠ter¬≠lin¬≠ge Gelegenheit hatten, sich mit Nektar zu versorgen. Am Schluss wurden alle Schmetterlinge wieder frei gelassen.

Gr√ľner SpannerIn zwei Stunden wurden f√ľnfundzwanzig Schmetterlingsarten aus acht Familien nachgewiesen, darunter der Schwalbenschwanz, Dickkopffalter, Flecken- und Augenfalter, Wei√ülinge, Bl√§ulinge, Spanner, Eulenfalter und Z√ľnsler (Kleinschmetterlinge). Die h√§ufigsten Schmetterlinge waren der Schwarzkolbige Braundickkopffalter, das Gro√üe Ochsenauge, der Senfwei√üling und der Silberz√ľnsler. Besondere Highlights waren der gr√ľne Spanner ‚ÄěThalera fimbrialis‚Äú, der ‚ÄěKurzschw√§nzige Bl√§uling‚Äú und der Senfweissling.

Alle Kinder waren sehr wissbegierig und konzentriert bei der Sache. So konnten sie viel √ľber die Lebensweisen der Schmetterlingsarten lernen. Au√üer den Tagfaltern gibt es auch Nachtfalter, die am Tage fliegen. Das sind Gruppen von Nachtfalterfamilien, die eine √∂kologische Nische w√§hrend des Tages besetzt haben. Schmetterlinge haben eine Verweildauer von wenigen Tagen bis zu √ľber einem Jahr. Dies erreichen einige Arten wie Zitronenfalter, Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge, in dem sie Pausen einlegen: Sommerstarre und Winterstarre, wenn die klimatischen Verh√§ltnisse ung√ľnstig f√ľr sie sind.

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Zum Abschluss gab es wieder eine kleine St√§rkung und jedes Kind erhielt zur Erinnerung eine kleine ‚ÄěJagdtroph√§e‚Äú zur Ferienzeit, diesmal aus dem K√ľsten- und Meereslebensraum: Seesterne, Muscheln und Schnecken.

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