Berichtsantrag zum St√§dtebaulichen Vertrag und Erschlie√üungsvertrag f√ľr das Neubaugebiet J√§gersplatt III, erster Bauabschnitt.

Berichtsantrag zum St√§dtebaulichen Vertrag und Erschlie√üungsvertrag f√ľr das Neubaugebiet J√§gersplatt III, erster Bauabschnitt.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
f√ľr die kommende 20. Sitzung der Gemeindevertretung am 10. Juni 2014 m√∂chte ich Sie bitten, nachstehenden Antrag unserer Fraktion in die Tagesordnung aufzunehmen.

Begr√ľndung:
Mit dem Abschluss eines st√§dtebaulichen Vertrags und der √úbertragung der Stra√üenerschlie√üung an einen Investor hat die Gemeinde Neuland betreten. Nach Abschluss der Ma√ünahmen sollte r√ľckblickend das Verfahren noch einmal erl√§utert und √ľber Erfahrungen berichtet werden. Dies gerade auch im Hinblick auf zuk√ľnftige Baugebiete.

Die Gemeindevertretung möge beschließen:
Der Gemeindevorstand wird gebeten, im Bauausschuss Bericht zu erstatten √ľber die Erfahrungen mit dem Verfahren eines st√§dtebaulichen Vertrags sowie der √úbertragung der Erschlie√üung an einen Investor.

Dabei sollen folgende Punkte ber√ľcksichtigt werden:

  • Eckpunkte des st√§dtebaulichen Vertrags
  • Eckpunkte des Erschlie√üungsvertrags sowie der Erschlie√üungsplanung
  • Vor-/Nachteile gegen√ľber den bisherigen Vorgehensweisen
  • Welche finanziellen Verpflichtungen ist die Gemeinde eingegangen, ggf. welche Zahlungen hat sie erhalten?
  • Bewertung aus Sicht des Gemeindevorstands im Hinblick auf zuk√ľnftige Baugebiete.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen
Sylvia Voigt

Warum wächst Fernwald nicht?

Einwohnerentwicklung FernwaldDie Einwohnerzahl von Fernwald ist seit 1993 in etwa konstant geblieben. Die Ausweisungen neuer Wohngebiete im Hellerrain (Steinbach), Im Senser (Albach) und Auf der Jägersplatt III (Annerod) haben keine Wachstumsimpulse gebracht. Das Hessische statistische Landesamt schreibt Fernwald zum 30.06.2013 gar nur 6502 Einwohner zu.

Ein wesentlicher Grund besteht darin, dass immer weniger Menschen immer mehr Fl√§che verbrauchen. In den zuletzt erschlossenen Baugebieten Im Senser in Albach und auf der J√§gersplatt III legt der Bebauungsplan fest, dass maximal zwei Familien in einem Haus wohnen d√ľrfen.

Wir Gr√ľne finden das unsozial und nicht ausgewogen. Wir sehen, dass die Wohnbed√ľrfnisse, aber auch die finanziellen M√∂glichkeiten unterschiedlich sind. Alleinstehende, aber auch √§ltere Menschen suchen kleinere Wohnungen. Junge Familien mit kleinen Kindern ben√∂tigen gr√∂√üeren Wohnraum, aber zu erschwinglichen Preisen.

Wir sehen die Gemeinde in der Verantwortung auch f√ľr diese Bev√∂lkerungsgruppen ein Wohnangebot vorzuhalten. Dazu m√ľssten die Bebauungspl√§ne eine verdichtete Bebauung erlauben oder sogar vorsehen, etwa als vier bis sechs Familienh√§user.

 

 

Neuer Kreisvorstand

Auf der Jahres¬≠haupt¬≠ver¬≠samm¬≠lung der Kreis¬≠gr√ľnen am ver¬≠gan¬≠gen¬≠en Mitt¬≠woch, den 4. Juni 2014 wurde auch der Krei¬≠svor¬≠stand neu ge¬≠w√§hlt. Der bis¬≠herige Schatz¬≠mei¬≠ster Martin Kirsch ver¬≠zich¬≠te¬≠te auf eine Kan¬≠di¬≠da¬≠tur, da er mittler¬≠weile als Landes¬≠schatz¬≠meister genug eingespannt ist. Ebenso trat Katrin Roos nicht mehr an. Neu gew√§hlt wurden Linda Tasci und Bernd Voigt als Schatzmeister. Zusammen mit Martin Tasci-Lempe kommen nun drei Mitglieder des Kreisvorstands aus Fernwald.

Kreisvorstand 2014

Bernd Voigt, Linda Tasci, Christiane Schmahl, Gerda Weigel-Greilich, Martin Tasci-Lempe, Alexander Wright, Katharina Winter, Christian Zuckermann (v.l)