Nachbetrachtung zur Schließung des FeuerwehrgerĂ€tehauses in Albach.

Es war darĂŒber zu entscheiden, ob das FeuwerwehrgerĂ€tehaus in Albach geschlossen werden soll.

Warum fand diese Sitzung der Gemeindevertretung in Annerod statt und nicht vor Ort, im BĂŒrgerhaus Albach, wo sich das FeuerwehrgerĂ€tehaus in unmittelbarer NĂ€he befindet?

Bemerkenswert war, dass weder der BĂŒrgermeister noch die ihn unterstĂŒtzenden Fraktionen von SPD und FW nichts zum Antrag selbst sagten, sondern munter auf die bereits aus der Einsatzabteilung Albach ausgeschlossenen Feuerwehrkameraden Blaukat und Kangsdorf  eindroschen und Vertrauensverluste beklagten.

Kurze RĂŒckschau zu den Ereignissen:

Nachdem die Albacher WehrfĂŒhrung im letzten Jahr zurĂŒckgetreten war, wurde die Einsatzabteilung außer Dienst gestellt. Ein neu gewĂ€hlter WehrfĂŒhrer wurde vom Gemeindevorstand abgelehnt. Das Hessische Katastrophen- und Brandschutzgesetz schreibt vor, dass der Gemeindevorstand im Benehmen mit dem Kreisbrandinspektor eine neue WehrfĂŒhrung zu bestellen hat, wenn binnen zwei Monaten keine neue WehrfĂŒhrung gewĂ€hlt worden ist oder aus sonstigen GrĂŒnden nicht besetzt werden konnte. Das ist schlichtweg ignoriert worden. Das kann man als Pflichtverletzung des Dienstherrn ansehen.

Die Mediation konnte nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ beendet werden. Es kam nicht mehr zur einer Abschlussvereinbarung, weil der Dienstherr von sich aus ein Ergebnis verkĂŒndete, das vorher von ihm und dem GBI ausgesucht worden war.. Mit der voreiligen PresseerklĂ€rung der Gemeinde Fernwald wurde dann auch noch die vereinbarte Vertraulichkeit gebrochen.

Dann das Hin und Her ĂŒber die angeblichen 500.000 Euro an notwendigen Investitionen allein fĂŒr die ErtĂŒchtigung des Albacher GerĂ€tehauses. Wir wissen heute, dass diese Aussage unrichtig war und dass es ausreichen wĂŒrde, den AnhĂ€nger aus dem GerĂ€tehaus herauszunehmen.

Es sei alles ordentlich geprĂŒft worden: fachlich, sachlich, rechtlich. Das ist zu bezweifeln.

Dies war kein fachlich, sachlich und rechtlich geprĂŒftes Verfahren, wie Herr Bechthold es noch am Sonnabend zuvor auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Annerod bezeichnet hatte, sondern ein aus dem Ruder gelaufenes Krisenmanagement, wenn nicht sogar ein bewusst böswilliges Verhalten.

Versöhnen statt Spalten, so lautete das Motto des BundesprĂ€sidenten Johannes Rau – und es hat der Bundesrepublik wohlgetan. Leider haben wir in Fernwald gerade das Gegenteil erlebt – und doch ist Versöhnung bitter nötig.

Bernd Voigt

Der Landkreis Gießen – Wolfserwartungsland?

Er ist wieder da: Der Wolf. Auch im Landkreis Gießen wurde im vergangenen Jahr ein Wolf gesichtet. Was die einen jubelnd begrĂŒĂŸen. ist fĂŒr die anderen nahezu eine Hiobsbotschaft.
Was kommt auf den Landkreis zu? Welche Bedenken bestehen und was kann getan werden, um eine Akzeptanz des Wolfs nicht nur bei den BefĂŒrwortern zu erreichen?

Zur KlÀrung dieser Fragen und zur Information um das hessische Wolfs management spricht Herr Klaus Ulrich Battenfeld, Artenschutzreferent im Hessischen Umweltministerium, am Donnerstag, dem 22. Februar um 19:30 Uhr
im Kulturzentrum Hungen, Am Zwengen 8.
Nach dem Vortrag von Herrn Battefeld besteht Gelegenheit, zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Die Kreistagsfraktion von BĂŒndnis 90/ Die GrĂŒnen freut sich auf Ihren Besuch!