Wahlprogramm 2011

Fernwald befindet sich im Wandel: demogra­fisch, ökologisch und energiepolitisch.

Leere Ortszentren und leere Schaufenster, wo einmal der „Tante-Emma-Laden“ war; Nahver­sorgung, die diesen Namen nicht verdient: Un­sere Gemeinde verĂ€ndert sich. Wir wollen, dass alle drei Ortsteile lebendig und lebens­wert bleiben. Wir wollen BegegnungsplĂ€tze, auf denen man sich treffen und sich austau­schen kann, so dass der öffentliche Raum wieder vermehrt als Raum fĂŒr Spiel und Aufenthalt genutzt wird. Dazu mĂŒssen sich Autoverkehr und Stellplatzbedarf zurĂŒcknehmen.

Bereits bei Planung und Ausweisung neuer Baugebiete sind die verĂ€nderten BedĂŒrfnisse zu berĂŒcksichtigen: mit generationsĂŒbergrei­fenden und neuen Wohnformen, flexiblen und mitwachsenden Grundrissen und Nutzungs­möglichkeiten. FĂŒr eine liebens- und lebens­werte Gemeinde Fernwald!

LĂ€rm macht krank.

Dies ist eine Erkenntnis, die bereits vor Jahr­zehnten wissenschaftlich belegt wurde und nach wie vor gĂŒltig ist. Nicht ĂŒberall lĂ€sst sich LĂ€rm abstellen. Wir sehen Möglichkeiten, LĂ€rm zu reduzieren: Oftmals zeigt eine gerin­gere Geschwindigkeit da schon Erfolg. Wir wollen Tempo 30 innerorts fĂŒr LKW – dies erhöht auch die Verkehrssicherheit.

GRÜNE drĂŒcken auf’s Tempo.

Durch die Ansiedlung des REWE-Marktes ist eine Ortserweiterung entstanden. Zur Erhö­hung der Verkehrssicherheit fĂŒr Kinder, Senio­ren und Radfahrer werden wir uns dafĂŒr ein­setzen, dass auf der Verbindungsstrecke zwischen Steinbach und Albach höchstens 50 km/h gefahren werden darf.